Westdeutschland

Tabouret

Nussbaum, furniert und geschnitzt
52 x 42 x 42 cm

Westdeutschland oder Sachsen
Mitte 18. Jahrhundert

Bezug: Rubelli, Venedig
(ausgesucht von Otto von Mitzlaff)

Provenienz:
– Otto von Mitzlaff, Wächtersbach
(präsentiert von Otto v. Mitzlaff auf der TEFAF 2011 und dort erworben; Originalrechnung beiliegend)
– Sammlung kirbach.kress

Euro 3.500,-

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Eine klassizistische Vase aus Marmor.

„Der Hocker erinnert an die frühen, geschnitzten Möbel von Abraham Roentgen mit den halbrunden Kantenprofilen an der Zarge, die dann noch volutenförmig in die geschwungenen Beine weiterlaufen. Vergleichbare Hocker gibt es auch im Dresdner Schloß August des Starken.“ Otto von Mitzlaff, 2011

Dieses schlichte Tabouret ist klar proportioniert und sorgfältig gearbeitet. Die gepolsterte Sitzfläche mit gerundeten Kanten ruht auf einer umlaufenden Zarge mit weich geführtem Profil. Dieses setzt sich fließend in die geschwungenen Beine fort und bildet einen zusammenhängenden, ruhigen Linienverlauf.

Die Beine sind gleichmäßig gebogen und enden in schlicht ausgeformten Füßen. Das Nussbaumfurnier zeigt eine warme, altersbedingt gewachsene Oberfläche. Der Bezug aus einem Seidenstoff von Rubelli mit architektonischem Motiv ist zurückhaltend eingesetzt und steht in ausgewogenem Verhältnis zur Form des Möbels. 

Ein schlichtes, modern anmutendes Zeitdokument aus der großen Epoche um den bedeutenden Kunsttischler Abraham Roentgen.

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